Meine "Border Terrier" sind für die "Jagd" geeignet. (Nachsuchen, Stöbern usw.)

Aktuelles vom Klub für Terrier e.V. von 1894              11.02.2008

Vereinbarung JGHV/Deutscher Teckelklub mit dem Klub für Terrier e.V

Liebe Jägerinnen und Jäger im KFT.

Erfreulicherweise konnten wir unsere Verhandlungen mit JGHV erfolgreich abschließen.

Es wird künftig möglich sein, mit

Border, Cairn, Cesky, Irish, Jack Russell, Lakeland, Parson Russell, Scottish und Welsh Terriern mit KFT-Papieren (Ahnentafeln).

Die Bauprüfung (DTK)

Die Verbandsschweißprüfung und

Die Prüfung nach dem Schuss bei den Prüfungsvereinen des JGHV

Abzulegen.

Nachfolgend finden die Vereinbarungen für die Durchführung der Bauprüfung beim KFT, dieser Text erscheint gleichzeitig im Mitteilungsblatt des DTK (Der Dachshund).

„Sondervereinbarung" JGHV/DTK/KFT“.

Der Jagdgebrauchshundeverband e.V. (JGHV) hat mit dem ihm angeschlossenen Zuchtverein Deutscher Teckelklub 1888 e.V. und dem Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH)

Angehörenden Klub für Terrier e.V. von 1894 (KFT) vereinbart, dass die vom KFT betreuten und in den  Ursprungsländern anerkannten Jagdgebrauchshunderassen wie oben bereits aufgeführt an den Bauanlagen des DTK zur Baueignungsbewertung zugelassen werden.

Ausbildungs- und prüfungsberechtigt sind ausschließlich Mitglieder im KFT, die Jäger sind und einen gültigen Jagdschein vorlegen.

Informationen über Schliefanlagen des DTK, Meldescheine sowie Übungs- und Prüfungstermine erhalten Sie über den Obmann für Jagd Angelegenheiten.

Die Informationen sind vertraulich zu behandeln, um Störungen des Übungs- und Prüfungsgeschehens zu vermeiden.

 

Die „Meute“ wünscht allen Prüfungsteilnehmer „Waidmannsheil“

 

Die Arbeit nach dem Schuss. "Detta" lernt die Schweißfährte zu Arbeiten. Herrchen ist zufrieden, sie hat den Bock gefunden. Dann Waidmannsheil!!

Wie fast jedes Jahr haben wir wieder "Stockenten-Nachzucht" 2007

Border Terrier , ein hervorragender Jagdhund.  Leider vom JGHV  n o c h  nicht anerkannt. Der Klub f. Terrier arbeitet daran, dass diese Terrier anerkannte Jagd-Prüfungen ablegen können.

Hallo Frau Oberegge,

zuerst einmal möchte ich mich für den Tollen Hund bedanken, den ich von Ihnen im Mai letzten Jahres bekommen habe. Wir (meine Familie und ich ) sind glücklich uns für solch einen treuen Begleiter entschieden zu haben. Er macht uns sowohl im Alltag ,als auch mir bei der Jagd viel Freude.

Leider ist es mir bis heute nicht gelungen einen Verein oder eine Organisation zu finden, in der ich mich mit diesem Hund wohl fühle. Alle Vereine machen zwar irgendwelche Treffen, bei denen aber entweder Kaffee getrunken wird, oder aber gegrillt wird. Ich suche aber einen Verein, in dem mein Hund auch zeigen kann ,was er kann. Ich bin Berufsjäger in einem ca.2500 ha

großen Revier. Bei meiner täglichen Arbeit im Revier und bei der Jagdausübung begleitet mich mein Border ständig. Bei den im vergangenen Jahr stattgefundenen Jagden hatte ich den Hund ständig im Einsatz. Obwohl er noch kein Jahr alt war, zeigte er schon beachtliche Leistungen an Sau und Fuchs. Manchmal musste ich lächeln über die Cleverniss des Hundes. So hatte er schnell raus ,das er Sauen zwar aufscheuchen aber besser dem Gebräch fern bleiben sollte. Bei dem Fuchs hingegen hat er keine Probleme diesen zu stellen und zu verbellen. Wild ist für ihn nur dann interessant, wenn es lebt. Dann verbellt, stellt nach und treibt er. Ist ein Stück vor ihm erlegt hat es keine große Bedeutung mehr für ihn und er sucht sich eine neue Aufgabe. Er ist nicht schusshitzig und  sehr leichtführig. Wesensstärke und Unempfindlichkeit bei Schussabgabe habe ich so bei anderen Hunden noch nicht erlebt. Es gibt kein Zucken und Winseln bei allen Gelegenheiten.

Mein 14 jähriger Sohn wird ihn in diesem Jahr auf einer Brauchbarkeitsprüfung führen. Vorher absolviert er mit ihm einen Hundeführerlehrgang.

Es ist wirklich schade, dass nicht mehr für diese Hunde auf jagdlicher Basis getan wird.

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir Institutionen nennen könnten, bei denen außer Kaffee trinken auch die Hund ihre Leistungen zeigen könnten. Danach ist ja immer noch Zeit um zu grillen und sich über die Border und die Erlebnisse  mit ihnen auszutauschen.

Mit Waidmannsheil

Ernst Nussbaumer
(Revieroberjäger)

 

    

 

          Sehr geehrte Frau Oberegge-Schuhen,

          vor ein paar Tagen habe ich Ihre „wunderbare Webbseite“ angesehen.

          Auch ich möchte Ihnen einige Bilder übersenden.

          „Balu“ hat sich ganz toll entwickelt. Er ist auf der Jagd              und      Familie               

          ganz hervorragend.

          Er wird von mir nur auf Schweiß geführt und hat eine sehr gute Nase.  

          Dutzende Nachsuchen auf Schwarz-Rot- und Rehwild mit großem Erfolg

          durchgeführt. Er ist ein ganz prächtiger Border Terrier.

          In der Anlage einige Bilder. Auch eine Bild von „Leo“ Besitzer Uwe Ziss

          Düsseldorf.

          Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolgt mit Ihrer Zucht.

    

          Mit freundlichen Grüßen

                       H.H. Koch

      

Das Führen von Border Terriern bzw. Parson Russell Terriern auf jagdlichen Prüfüngen anerkannt vom JGHV.

Dieses gilt für die Terrier, welche vom Klub f. Terrier betreut werden.

 

Endlich ein Lichtblick:  Jagd mit Border Terriern  (Arbeitsprüfungen) anerkannt.

Es gibt, wie mir mitgeteilt wurde die Möglichkeit in Ungarn (Komlo) Jagdprüfungen mit Border Terriern abzulegen.  Donau Pokal CACIT Prüfung.  Arbeit unter der Erde,  Sauhatz und Wasserarbeit. Es wurde mir versichert, dass die Möglichkeit gegeben ist, nach Termin-Absprache, zu üben !

Info: Tel+Fax  0036/72484-942 oder 0043/273272183   

 

Da ich in letzter Zeit sehr oft angesprochen werde wie Border Terrier jagdlich eingesetzt werden können, oder besser, welche Arbeit ein Border Terrier bei der praktischen Jagd leisten kann.  

So möchte ich dazu meine Erfahrungen gern weitergeben. 

 Ein Border-Terrier bringt vorzügliche Jagdeigenschaften mit. Er ist ein hervorragender Nachsuchen-Spezialist, er macht eine sehr ruhige Nachsuche, obwohl er ein Terrier ist. Oft habe ich die Erfahrung machen dürfen, dass er ein "Totverbeller"  meist angewölft ist. Diese Rasse ist ein Gebrauchshund und möchte etwas leisten, einsetzbar zu Drückjagden und Nachsuchen, sowie auch bei der Baujagd am Fuchs. Er ist kein Raufer und kann in der Meute jagen.

Ein leichtführiger Hund, welcher in den Abrichte -Fächern ein "Plus" immer einsammeln kann. Doch ist sein Spurlaut nicht so ausgeprägt, für mich als Jäger aber ausreichend. Denn was brauchen wir einen hochgradig spurlauten Hund, welcher die Spur aufnimmt "lauthals", wo das Wild doch schon vor vielen Stunden durchgezogen ist.

Er ist zudem sehr wasserfreudig, für die Entenjagd einsetzbar.

Leider habe ich diese Rasse etwas spät kennen gelernt. Sonst hätte ich diese Hunde (BorderTerrier) sehr viel eher der Jägerschaft nahe bringen können.

Er ist kein Draufgänger,  ein JAGDHUND mit Verstand.